Dienstag, 28. August 2018

Back to the Future


Marty McFly und Doc Brown waren extra angereist, um sich im Rahmen des Ferienfinales im Paderborner Ahornsportpark über Elektromobilität zu informieren. Mehrere tausend Besucher hatten sich auf den Weg gemacht, zugegebenermaßen eher wegen der vielen Sport- und Spielangebote.

War aber auch gut, das nicht jeder meinen Umbau erklärt haben wollte. Bei den vielen Leuten, die mich angesprochen haben ist mir aufgefallen, das mittlerweile doch schon einiges an Technik-Wissen rund um Elektroautos existiert. Wenn auch leider die erste Frage meist in Richtung 'Reichweite' geht. . .

Sonntag, 1. Oktober 2017

GATE 2017 - Der E-Scirocco zu Besuch auf der Erlebnismesse am Airport Paderborn

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Dieses Wochenende durfte der elektrische Scirocco am Messestand seines Sponsors, den Paderborner Stadtwerken, verbringen. Mittlererweile treffe ich bei solchen Gelegenheiten immer öfter "Stammgäste", denen ich schon auf anderen Eletromobilitäts-Events oder Oldtimer-Treffen über den Weg gelaufen bin. Zusätzlich haben sich zwei Leser meines Blogs zu erkennen gegeben, die sich gefreut haben, den Scirocco mal in natura sehen zu können.




Dienstag, 26. September 2017

Ein erster Sponsor für den Elektro-Scirocco

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Nachdem ich zuletzt im Berufsverkehr bis an den Arbeitsplatz verfolgt und anschließend ausgefragt wurde, habe ich jetzt einen Sponsor für meinen Umbau. Der Interessent war nämlich der Geschäftsführer der Paderborner Stadtwerke und hatte sich nach unserem Gespräch überlegt, meinen E-Scirocco ab und zu mal bei Aktionen der Stadtwerke zu präsentieren. Heute wurden dazu schon mal die passenden Aufkleber auf meinem Wagen platziert.



Montag, 1. Mai 2017

Elektromobilität meets Oldtimer

Einer der traditionellen Treffpunkte am 1.Mai für Oldtimer und deren Fans ist die 'Rietberg Classic' beim Autohaus Pahnhenrich in Rietberg. Hunderte Fahrzeuge von Herstellern aus ganz Europa und Übersee treffen sich dort und können bestaunt werden.

Mit dabei zwei Elektroautos, denen man ihre moderne Antriebstrechnik nur durch das für Oldtimertreffen unübliche Kfz-Kennzeichen ansehen kann.


Sonntag, 30. April 2017

Kein Interesse an Elektroautos

Kann ich nicht bestätigen. Artikel, die uns so was verkaufen wollen, können eigentlich nur von der Auto-Lobby diktiert und verbreitet worden sein.

Heute beim Oldtimertreffen konnte ich mich zumindest nicht über mangelndes Interesse beschweren. Eigentlich bin ich die ganze Zeit nicht von meinem elekrischen Scirocco weggekommen, um mir mal die anderen Wagen anzuschauen.


Dienstag, 25. Oktober 2016

Wer hat an der Uhr gedreht . . .

Ruck zuck waren zwei Jahre des elektrischen Fahrens rum und ich musste schon wieder zum TÜV. Der speziell auf Elektro-Umbauten geschulte TÜV Ingenieur war im Urlaub, also bin ich diesmal zum heimischen DEKRA Stützpunkt gefahren. Dort musste man sich erstmal kurz beraten, was an diesem Auto jetzt wohl geprüft werden müsste. Anschließend wurde der Scirocco zunächst auf dem Parkplatz von einigen DEKRA Mitarbeitern begutachtet und fotografiert. Die anschließende offizielle Abnahme war dann eher unspektakulär. Leider zeigte sich auf dem Bremsenprüfstand, dass ein (vermutlich) 30 Jahre alter Radbremszylinder den Dienst aufgegeben hatte. An diesem Tag ist es mir zum ersten Mal passiert, dass man sich bei einer TÜV-Abnahme dafür entschuldigt hat, keine Plakette aufkleben zu können.



Es hat dann zwei Werkstatttermine gebraucht, um das Problem zu lösen, da trotz Bestellung gemäß Fahrgestellnummer zuerst ein nicht passender Radbremszylinder geliefert wurde. Ein paar Tage später ging es dann aber ohne weitere Probleme durch die DEKRA Abnahme und der Scirocco ist jetzt wieder bereit für die nächsten zwei Jahre auf deutschen Straßen.

Beim Update der Verbrauchswerte ist mir dann noch aufgefallen, dass ich auch die 10.000km Marke überschritten habe. Der Durchschnittsverbrauch über zwei Jahre liegt knapp unter 14kWh. Ich scheine etwa 5000km pro Jahr mit meinem Umbau zurückzulegen, was vermutlich bedeutet, dass er sich nie amortisieren wird. Macht aber nichts, trotzdem ein gutes Gefühl mit dem Wagen noch nie an einer Tankstelle gewesen zu sein.

Samstag, 21. Mai 2016

Zu Besuch auf dem 'E-Mobil-Cup 2016'

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Der diesjährige E-Mobil-Cup startete in Schwerte, führte über mehrere Stationen zur Mittagszeit nach Warstein-Belecke und ging nachmittags weiter Richtung Fröndeberg zu einem gemütlichen Ausklang.

Für die gesamte Fahrt war mein Ladegerät zu langsam, aber ich bin zur Veranstaltung in Belecke angereist und habe mich unter die Fahrer gemischt. Es müssen etwa 40 Fahrzeuge gewesen sein, so viele Elektroautos hatte ich definitiv noch nicht auf einem Haufen zu sehen bekommen. Auch waren viele Zuschauer angereist, um sich über das Thema Elektroauto zu informieren.

Infos zur Tour hat der Organisator hier verfügbar gemacht: http://www.degwer.de/CUP/

Die lokale Zeitung hat auch schon einen Bericht online gestellt: E-Mobile machen Station in Belecke






Freitag, 13. Mai 2016

Kostenloses Parken für Elektroautos in Paderborn

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Entgegen meinen eigenen Vermutungen hat die Stadt Paderborn sich jetzt doch einen Ruck gegeben und wird die städtischen Parkplätze für Elektroautos freigegeben. Laut Zeitungsartikel gibt es momentan ganze 33 zugelassene Elektroautos im Kreis PB, die ab Juli mal so richtig Geld sparen können, wenn sie nach Paderborn reinfahren. Ich hoffe, es spricht sich auch noch in den benachbarten Kreisen rum . . .




Freitag, 27. November 2015

E-Kennzeichen für (fast) umsonst

Als mein elektrischer Scirocco im September 2014 vom TÜV abgenommen und angemeldet wurde, gab es noch keine E-Kennzeichen für Elektroautos. Da in meiner Heimat auch keinerlei Vergünstigungen für PKWs mit E-Kennzeichen angeboten werden, hatte ich zunächst auch nicht vor, weiteres Geld für einen Kennzeichenwechsel auszugeben. 

Ein Bekannter wies mich aber darauf hin, dass man genau diese Kennzeichen bis Ende des Jahres bei einem Online Kennzeichen-Händler umsonst beziehen kann (das nenne ich mal Förderung von Elektroautos und die ist bestimmt nicht von unserer Regierung finanziert).  Was einem bleibt, ist nur das Porto von 5€. Wer Interesse hat, einfach mal nach „e kennzeichen umsonst“ suchen.

Von anderer Seite hatte ich schon gehört, dass man für einen Umbau evtl. dieses Kennzeichen gar nicht bekommt, weil versäumt wurde passende Kennzeichnungen in der Schlüsselnummer anzupassen. Das kann ich nicht bestätigen. Die üblichen Schlüsselnummern meines Roccos wurden nicht modifiziert, aber im Schein finde ich das Feld P.3=‘Elektro‘ und das Feld 10=‘0004‘. Das reichte dem Kennzeichen Versender aus.

Beim Straßenverkehrsamt stellte man mir noch zwei merkwürdige Fragen: Wo denn die Reichweite eingetragen wäre? Bedeutet das etwa, das bei neu zugelassenen Elektroautos die Reichweite im Brief/Schein eingetragen ist? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Und man wollte wissen, wo der CO2-Wert geblieben wäre ? Auch hier konnte ich nur mit den Schultern zucken. Zum Glück war es meinem Gegenüber dann aber auch egal und weitere 11,40€ sorgten dafür, dass ich neue Plaketten auf die E-Schilder und einen frischen Kfz-Schein bekommen habe.

Montag, 5. Oktober 2015

Ein Jahr elektrisch

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Da habe ich doch glatt den Jahrestag verpasst. Am 24. September 2014 hat mein Scirocco die TÜV Zulassung bekommen und wurde sogleich für den Straßenverkehr zugelassen.

Auf der Seite zu den Verbrauchswerten habe ich die aktuellen Zahlen nachgetragen. Über das gesamte Jahr hat der Wagen im Schnitt 14,17 kWh pro 100km verbraucht. Das sind ungeschönte Werte aus der Praxis. Leider kenne ich zu den gängigen Elektroautos der großen Hersteller nur die Prospektangaben, bin mir aber sicher, dass mein Rocco da eine gute Figur macht.


Donnerstag, 20. August 2015

Ein Projekt für zwischendurch - Umrüstung meines Fahrrads zum Pedelec

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Dadurch, dass sich mein elektrischer Scirocco täglich fahren lässt, ohne weiter dran basteln zu müssen, wurde es etwas langweilig. Weiterhin war mir aufgefallen, dass auf einer Auto-Gewerbeschau nur zwei von den hundert Ausstellunsgstücken 'elektrisch' waren,
während ich auf einer Fahrradmesse insgesamt nur noch zwei Räder ohne E-Motor entdecken konnte (das war jetzt vielleicht etwas übertrieben). Auch wenn ich mein Fahrrad noch gut ohne Motor bewegen kann, kam mir trotzdem die Idee der Umrüstung, weil sich 
im Fahrrad-Umfeld vielleicht eher mal jemand finden würde, dem man solch eine Idee schmackhaft machen könnte.

Man muss im Internet nicht lange suchen, um passende Bausätze zu finden. Für mich kam nur etwas 'legales' mit 250W und einer Endgeschwindigkeit von 25km/h in Frage. Mit der Wahl des 36V / 11,6Ah Akkus habe ich mich preislich im Mittelfeld bewegt. Er beherbergt weniger als 0,5kWh und lässt sich also momentan für etwa 14ct aufladen.

Die Umrüstung sollte drei Stunden dauern. Bei mir sind glaube ich fünf Stunden daraus geworden, dann konnte ich mich in den Sattel schwingen und vorwärts schieben lassen. Da ich beim Radfahren nach wie vor noch etwas ins Schwitzen kommen will, muss ich jetzt einige Gänge höher schalten, um auf der ersten Unterstützungsstufe noch vernünftig mittrampeln zu können. Das resultiert dann darin, dass ich eigentlich immer die 25km/h erreiche und meinen Weg zum Arbeitsplatz jetzt deutlich schneller bewältige.

Meine erste Akkuladung, die evtl. nach der Auslieferung nicht 100% betragen hat, war nach etwa 70km auf Stufe 1 verbraucht. Es hat also 14ct gekostet, mich 70km auf meinem Rad anschieben zu lassen.



Dienstag, 16. Juni 2015

"Elektromobilität zum Anfassen" in Soest

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Der Energie-Stammtisch Soest hatte gemeinsam mit den Stadtwerken Soest die Veranstaltung "Elektromobilität zum Anfassen" organisiert. Um den etwas entfenteren Nachbarort nach Feierabend erreichen zu können, musste ich meinen Scirocco irgendwie während der Arbeitszeit noch einmal nachladen. Mein Arbeitgeber konnte mir da nicht weiterhelfen, angeblich gab es im Außenbereich bei den Parkplätzen keine Steckdosen. Etwa 100m entfernt liegt die Agrar und Gartentechnik Firma Koke, die zum Glück keinerlei Berührungsängste hatte und mir ein Kabel nach draußen gelegt hat.


Den abendlichen Besuchern in Soest wurde es ermöglicht verschiedenste Elektrofahrzeuge kennenzulernen und auszuprobieren. Auch wurden Elektrofahrer eingeladen, um über ihre Erfahrungen zu berichten. Im Laufe des Abends ist ein Video entstanden, in dem z.B. der Umrüster des Kadett-B interviewt wird, der damals auch mich dazu inspiriert hat, mein Projekt zu starten. In den sechs Sekunden von 3:44 bis 3:50 kann man auch kurz sehen, wie mein Rocco in die Nähe der Steckdosen manövriert wird. Ich persönlich hatte noch nie so viele Elektrofahrrzeuge auf einem Haufen gesehen.



https://www.youtube.com/watch?v=_YUJQ6wuxR0


Der Scirocco auf dem Elsener Dorffest

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An einem Sonntag im Jahr verwandelt sich die Hauptstrasse meines Wohnortes in eine Fußgängerzone. Die Schaulustigen können sich über die Arbeit des ansässigen Gewerbe informieren und für die Kinder gibt es natürlich viele Möglichkeiten ihr Taschengeld loszuwerden. Ich hatte mich angemeldet, um den Besuchern die Möglichkeit der Elektro-Umrüstung zu zeigen und bin bei der Stand-Planung neben einer Solartechnik Firma gelandet, die auch Elektro-Motorräder verleiht und verkauft. Mal wieder konnte ich mich nicht über mangelndes Interesse an meinem Umbau beklagen, aber die Anzahl der Personen, die selber Geld für solch eine Umrüstung investieren würden ist quasi gleich Null. Insbesondere die Kosten der Batterien, die die Investition in eine Umrüstung maßgeblich bestimmen, entmutigen die meisten Interessenten.



Sonntag, 31. Mai 2015

Besuch vom großen Bruder

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An diesem Wochenende war 'Tag der offenen Tür' in einem unserer Gewerbegebiete. Ich hatte die Firma REWA Energie Service gefragt, ob ich mich auf deren Parkplatz neben den Solar-Carport stellen dürfte, um dort ein wenig Werbung für Elektroautos zu betreiben.

Kurz vor Beginn der Veranstaltung ist noch ein Tesla Fahrer durch das Gewerbegebiet gehuscht und hat mich dort aufgespürt. Mein Scirocco hat sich neben seinem großen Vorbild ziemlich wohl gefühlt.



Donnerstag, 28. Mai 2015

Abschied vom (nicht ganz) wasserdichten SuperSeal Stecker der Encoder-Leitung

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Im Frühjahr bin ich ja nach drei Monaten ungestörten Fahrbetriebs mal im Regen liegengeblieben. Schuld daran war letztendlich, dass der Stecker der Leitung zum Encoder des Motors im Spritzwasserbereich lag und langsam aber sicher mit Wasser vollgelaufen war.

Zusätzlicher Schutz vor Spritzwasser hat nicht wirklich geholfen. Zweimal hatte ich seitdem das Gefühl, das mein Elektro-Scirocco nicht richtig am Gas hängt und jedes mal, wenn ich dann diesen Stecker kontrolliert habe, hatte sich im Innenleben schon wieder Feuchtigkeit angesammelt.

Ich habe das lange vor mir hergeschoben, aber jetzt war der Tag gekommen, diesen Stecker abzuschneiden und die beiden Kabelenden einfach zusammenzulöten. Die Konsequenz ist, dass jetzt die Lötstellen geöffnet werden müssen, wenn der Motor mal raus muss. Ich hoffe, dass das nicht so schnell nötig sein wird. Aber wenn, dann ist ohnehin eine Menge Arbeit angesagt und das Löten des Steckers ist bestimmt meine kleinste Sorge.


Auf den Bilder kann man glaube ich gut sehen, dass die Feuchtigkeit am Kabel herunterlaufen ist und dann hinter die Gummimanschette des Steckers gelangen konnte, weil der Kabeldurchmesser nicht optimal zur Gummimanschette passte. Wenn ich nochmal so einen Motor kaufen sollte, werde ich darauf bestehen, dass diese Kabel am Motor mindestens so lang sind, dass ich die Stecker aus dem Spritzwasserbereich herausführen kann.




Sonntag, 17. Mai 2015

Neulich auf dem VW Treffen

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An diesem Wochenende war ganz in der Nähe zu einem großen VW (und Audi) Treffen eingeladen. Da sollte mein elektrischer Scirocco natürlich nicht fehlen. 

Bei den ausgeschriebenen Pokalen war für mich nichts passendes dabei. Mein Scirocco war weder der Schönste, hatte nicht den besten Motorraum, nicht die meisten Eintragungen, nicht den lautesten Auspuff, nicht das lauteste Sound-System und die beste Ratte des Platzes war er auch nicht.

Ich habe mich also damit begnügt, den Passanten die Möglichkeit der Umrüstung zum Elektroauto zu zeigen. Das Gelände war allerdings riesig und lângst nicht alle Besucher sind überhaupt an meinem Wagen vorbeigekommen. Mir persönlich haben da die kleineren Treffen der letzten Wochen deutlich besser gefallen.



Dienstag, 5. Mai 2015

Die Mission geht weiter

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Nach meinen guten Erfahrungen mit dem letzten Oldtimer-Treffen bin ich am 1. Mai gleich wieder losgefahren, nachdem ich morgens vom 'Rietberg Classics' Event gelesen hatte. Diesmal war ich etwas später dran und es war schon richtig was los als ich ankam. Der Veranstalter sagte mir, es wären in vergangenen Jahren bis zu 1500 Teilnehmer da gewesen. Wie viele es diesmal waren, keine Ahnung. Ich bin von meinem Wagen kaum weggekommen, um mal selbst eine Runde zu drehen.


Ich war glaube ich der einzige mit einem elektrischen Youngtimer, wenn auch der eine oder andere Besucher schon mal eine Umrüstung gesehen hatte. Auch kannten mich jetzt schon einige Passanten vom Treffen in Boke. Einer meiner Gesprächspartner machte auf mich den Eindruck, als ob er jetzt ein neues Projekt in Aussicht hatte. Einen passenden Käfer hatte er schon zuhause stehen und jetzt wusste er glaube ich auch, was er mit ihm machen würde . . .


Montag, 27. April 2015

Öffentlichkeitsarbeit

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An diesem Wochenende gab es zwei interessante Termine. Zum einen die Autoschau am Hangar des Paderborner Flughafens und dann am Sonntag ein Oldtimertreffen in Boke.

Die Autoschau war eine Plattform für die regionalen Autohändler, um ihre neuesten Modelle vorzuführen. Zwei hatten auch auch ein Elektroauto dabei. Renault seinen ZOE, bei dem man die Batterien nochmal extra zahlen darf. Kia hat einen Soul gezeigt, der aber schon für einen Kunden reserviert war. Der nächste Kunde müsste dann sechs Monate auf die Lieferung warten, sagte man mir.

Ich habe es nur bis auf den Besucherparkplatz geschafft. Dort stand ich aber genau gegenüber dem Hauptzugang zum Hangar, so dass eigentlich alle Besucher an mir vorbei mussten. Dank des Schmuddelwetters kamen aber nicht viele. Wenn ich in Regenpausen die Motorhaube offen hatte, haben die meisten Passanten gestoppt und versucht herauszufinden, was mit diesem Auto passiert war. Sobald bei Regen die Haube zu war, stand da aber nur ein alter Scirocco, der für Neuwagen-Schaulustige eher uninteressant war.


Ganz anders verlief das Oldtimertreffen am Sonntag. Neugierige Blicke, als ich über das Gelände stromerte, um eine Parkplatz zu finden. Die Motorhaube konnte auch die ganze Zeit oben bleiben, der Regengott war dieser Oldtimer-Veranstaltung gnädig. Ganz unbekannt war das Thema hier nicht, der extra angereiste Käferclub hatte auch schon einen Elektro-Käfer, der aber leider nicht zum Treffen gekommen war. Insgesamt hatte ich hier sehr viele interessante Gespräche und habe viel mehr Leuten die Möglichkeit der Umrüstung zeigen können, als am Tag zuvor auf der Autoschau.



Donnerstag, 16. April 2015

Endgültiger Abschied von meinem fossilen Prachtstück

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Nachdem mein frisch umgebauter Scirocco mich nun fast ohne Zwischenfälle durch den Winter gebracht hat, konnte ich den Verkauf meines Bezin verbrennenden Backups nicht länger rauszögern. Er musste jetzt im Winter ohnehin schon draußen stehen und war eigentlich immer nur im Weg.

Mein Ami-Schlitten hat sich als Werkstattauto, das mich während des Umbaus immer wieder mit allem Gerümpel zum Ort der Konvertierung bringen musste, quasi sein Grab selbst geschaufelt. Meine Frau, die diesen Wagen vor sieben Jahren überhaupt nicht haben wollte, war jetzt diejenige, die ihn nicht wieder hergeben wollte. Er ist aber in gute Hände eines ebenso auto-verrückten gekommen und muss nicht bedauert werden.


Ab jetzt werde ich wohl in guten und in schlechten Zeiten mit dem elektrischen Scirocco klarkommen müssen. Der ist jetzt übrigens bei knappen 3000 elektrischen Kilometern angekommen, die verbrauchten kWh habe ich auch gerade wieder aktualisert (Verbrauchswerte).



Samstag, 4. April 2015

Car-Freitag mit dem elektrischen Scirocco

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Mit dem Sound meines Elektromotors konnte ich am Car-Freitag eigentlich nicht punkten, aber zumindest der Scirocco passte dort gut hin. Als nachmittags auch noch die Sonne rauskam, habe ich mich einfach mal auf den Weg gemacht und unters Volk gemischt.

Als ich über den Parkplatz rollte, um eine Lücke ausfindig zu machen, sah ich schon einige zweifelnde Blicke vom Fachpublikum. Also schnell hoch mit der Motorhaube und abwarten was passieren würde . . .

Fast aus jeder der vorbeiziehenden Gruppen blieb irgendjemand beim Anblick meines Motorraums stehen und brauchte Beratung. Die Idee, einen Elektromotor in einen Scirocco 2 einzubauen wurde vom eher jungen Publikum als schräg bzw. außergewöhnlich empfunden. Der Umbau an sich, insbesondere so etwas beim TÜV vorzuzeigen, wurde aber fachmännisch begutachtet und gewürdigt.

Ein VW Liebhaber war jedoch sichtlich erregt, dass ich ausgerechnet einen so erhaltungswürdigen Scirocco kastriert hatte. Dann gab es aber auch die Vertreter des Scirocco Clubs Dissen, die mich zu ihrem nächsten Treffen eingeladen haben. Sofern es dort eine Steckdose gibt, liegt das sogar in meiner Reichweite.

Später habe ich nochmal den Parkplatz gewechselt, weil man mir sagte, dass ich auf dem Ausweichgelände gestrandet wäre und ein paar hundert Meter weiter noch ein größeres Publikum unterwegs wäre. Dort habe ich es nicht mal bis zu einer Parklücke geschafft, da zog schon eine Gruppe von VW Fans neben mir her und wollte mal unter der Haube nachsehen, warum von mir gar nichts zu hören ist.